Dyskalkulie Therapie

Hilfe bei Rechenschwäche

Rechenschwache Kinder haben grundlegende Schwierigkeiten mit dem Mengenverständnis, dem Zahlbegriff, der Kenntnis des Dezimalsystems sowie den Grundrechenarten.

Um den Anschluss an den schulischen Mathematikunterricht zu schaffen, benötigen betroffene Kinder als Fundament einen Neuaufbau der gesamten Logik der Grundschulmathematik.

Der systematische Neuaufbau basiert auf dem Dyskalkulie Test, der qualitativen Fehlerdiagnostik.



Die einzelnen Schritte der Therapie bei Rechenschwäche werden immer individuell auf den Kenntnisstand des Kindes abgestimmt.

 Ziele der Dyskalkulie Förderung

  1. Die fachlichen Defizite werden in systematischer und individuell zugänglicher  Form aufgearbeitet.
  2. Die psychischen Folgen, wie Ängste und mangelndes Selbstvertrauen durch die bisherigen Misserfolge, müssen behoben werden.
  3. Die falschen Rechenstrategien des Kindes müssen erkannt und die Basis für den zukünftigen Mathematikunterricht geschaffen werden.

Die Dyskalkulie Therapie ist somit weit mehr als eine Mathe Nachhilfe, da ein Üben ohne Wissen um die Ursachen der Rechenprobleme und des individuellen Fehlerprofils die psychischen und schulischen Misserfolge nur verschärft.

 


Hilfe bei Rechenschwäche

Die Therapie bei Rechenschwäche erfolgt in Stufen, die systematisch aufeinander aufbauen. Die Dyskalkulie-Förderung folgt dem Modell zum Aufbau und der Verinnerlichung von Zahlbegriffen:

  1. Konkretes Handeln mit Gegenständen in Kombination mit Zahlen
  2. Bildliche Darstellung in Kombination mit Zahlen
  3. Mathematische Operationen ohne Material, nur mit Zahlen
  4. Vertiefung und Anwendung mathematischer Operationen

Konkretes Handeln – Mengen erfassen

Schritt für Schritt wird ein grundlegendes Zahlenverständnis aufgebaut. Die Kinder lernen, Zahlen und Mengen mit allen Sinnen zu erfassen, also auch akustisch und fühlbar. Wichtig ist das konkrete Handeln mit Dingen, die mit Zahlen symbolisiert werden. Statt exakt zu rechnen, lernen die Kinder erst einmal das Schätzen von Mengen.



Bildliche Darstellung – Zahlen als Symbole

Dazu gehört insbesondere, Zahlen nicht nur als abstrakte Symbole zu sehen, sondern eine Verbindung zu ihren ganz realen Entsprechungen herstellen zu können. Das Kind lernt, Symbolsysteme zu verwenden.

Unser Dezimalsystem zur Darstellung von Zahlen ist ein ziemlich abstraktes Symbolsystem. Es ist alles andere als selbstverständlich, sondern das Ergebnis einer Jahrtausende währenden kulturellen Evolution. Die Griechen kannten noch keine Null. Die Römer hatten mit ihren römischen Zahlen ein System in Gebrauch, das für schriftliche Rechenoperationen praktisch ungeeignet ist. Erst unser heutiges Dezimalsystem ermöglicht das.


Mathematische Operationen

Wenn das Verständnis für Zahlen, Mengen und Rechenoperationen im Grundsatz entwickelt ist, kann man mehr und mehr abstrahieren. Das Kind lernt auch mit Objekten zu rechnen, die nicht mehr über alle Sinneskanäle gleichzeitig erfahrbar sind.


Anwendung mathematischer Operationen

Die Kinder lernen, mit dem Dezimalsystem umzugehen und die grundlegenden mathematischen Operationen damit durchzuführen. Und im Unterschied zu früher verstehen sie dann auch, was sie tun. Sie können das Rechnen automatisieren.



Förderung Dyskalkulie und Rechenschwäche

Grundlage der Dyskalkulie Förderung ist eine fundierte Diagnostik.

Die Therapie wird von ausgebildeten Pädagogen durchgeführt und umfasst durchschnittlich 24 Monate. Auch kleine Erfolge werden den Schülern sofort vermittelt. Ziel ist, dass der Schüler nach der Dyskalkulie Therapie über ein stabiles Selbstwertgefühl verfügt und keiner weiteren Förderung in Mathematik bedarf.

Zur Checkliste der Symptome bei Dyskalkulie.

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