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FAQ: Was ist ein LRS Test?

Wie kann man eine Lese-/Rechtschreibschwäche feststellen?

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Was ist ein LRS Test?

Wie kann man eine Rechtschreibschwäche oder Legasthenie testen lassen?


Hat ein Kind Probleme mit dem Lesen und Schreiben, kann eine LRS oder Legasthenie vorliegen. Der LRS Test gibt Auskunft über

  • die Art und Ausprägung der Schwierigkeiten und
  • wie die richtige Hilfe bei einer Rechtschreibschwäche aussehen muss.

IM PFI LRS TESTEN LASSEN

Anzeichen für eine LRS sind viele Rechtschreibfehler und mit einem LRS Test misst man, ob eine Rechtschreibschwäche vorliegt.

Gute und aussagekräftige Rechtschreib- oder Lesetests sind recht schnell durchgeführt. In Verbindung mit einem ausführlichen Beratungsgespräch wird er normalerweise etwa 60 Minuten dauern. 

Der Test sollte nicht durchgeführt werden, wenn Ihr Kind krank ist. Besonders Erkältungen können das Ergebnis beim Test auf Lese- Rechtschreibschwäche verfälschen, da das Hörverständnis eingeschränkt wird. Falls bereits andere Tests durchgeführt wurden (Kinderarzt, Schule, etc.), sollten die Ergebnisse mitgebracht werden. Ebenfalls sollte etwas Geschriebenes mitgebracht werden, damit wir die Fehler in Aufsätzen und Hausaufgaben sowie die Handschrift beurteilen können.

Bitte bringen Sie zum Beratungstermin mit:

  • Deutschheft
  • Aufsatz oder Diktat
  • evtl. letztes Zeugnis
  • falls vorliegt: Diagnostik Kinder- und Jugendpsychologe oder medizinische Einrichtung

WAS MISST EIN LRS TEST ?

Anhand der LRS Test Ergebnisse wissen wir, welche Lernhilfe für Ihr Kind richtig ist, denn mit dem Test messen wir, welche Fehler Ihr Kind macht und wie stark die Schwäche ausgeprägt ist.

Die Fehler sind so unterschiedlich wie die Kinder. Und ebenso individuell muss die Hilfe bei LRS aussehen. 

...

Wir können sofort nach der Auswertung feststellen, ob wir es mit einer schwerwiegenden Störung oder eher mit einer Schwäche zu tun haben. 

Zu den wissenschaftlich anerkannten Rechtschreibtests gehören unter anderem die HSP, Hamburger Schreibprobe oder der Diagnostische Rechtschreibtest, DRT. Nur ein normierter LRS Test liefert genaue Rückmeldungen darüber, wie die Leistung eines Kindes im Vergleich zu seiner Altersgruppe zu bewerten ist.

  • Hat Ihr Kind etwa besondere Mühe mit der lautlichen Zuordnung („krün“, „Pulizei“, Priefträger), dann muss die Förderung anders aufgebaut sein als bei einem Kind,
  • welches besonders viel Fehler beim Ableiten macht („ferliept“, „Meuse“).
  • Manche Kinder haben Schwierigkeiten, sich gelernte Rechtschreibregeln zu merken,
  • können Wortbilder nicht speichern oder
  • verwechseln die Groß- und Kleinschreibung.


Rechtschreibschwäche oder Legasthenie?

Das Ergebnis des diagnostischen Rechtschreibtests ist der Prozentrang sowie der T-Wert. Der Prozentrang sagt uns, wie die Leistung Ihres Kindes im Vergleich zu Kindern der jeweiligen Klassenstufe ist.  So kann festgestellt werden, ob eine Lese-/rechstchreibschwäche vorliegt und wie stark sie ausgeprägt ist. Per Definition ist eine Legasthenie eine sehr starke Rechtschreibschwäche bei gleichzeitig normal ausgeprägter Intelligenz - um eine Legasthenie zu diagnostizieren muss also neben dem Rechstchreibtest ein Intelligenztest gemacht werden. 

Im PFI testen wir auf Rechstchreibschwäche.

DIE AUSWERTUNG DES RECHTSCHREIBTESTS:


In der HSP werden für die verschiedenen Rechtschreibstrategien Werte ermittelt, die mit den Leistungen von Schülern der gleichen Klassenstufe in Bezug gesetzt werden. Die Ergebnisse werden in Prozenträngen (PR) und in T-Werten dargestellt. Ein PR von 30 bedeutet dabei, dass von 100 Schülern 30 eine schlechtere und 70 eine gleich gute oder bessere Leistung erbringen. T-Werte stellen eine Umwandlung der Prozentränge in Standardwerte da. Der Mittelwert liegt bei T=50.  

Die Auswertung erfolgt zunächst quantitativ, das heißt es wird zuerst geschaut, gezählt, wieviele Rechtschreibfehler gemacht wurden. 

Der weitere Schritt ist eine qualitative Auswertung, in der das genaue Fehlerprofil des Kindes ermittelt wird. Die qualitativen Ergebnisse des LRS Test – und das ist für eine spätere Förderung besonders wichtig – sagen uns, womit genau Ihr Kind Schwierigkeiten hat.


Qualitative Auswertung der Rechtschreibstrategien:

  1. Alphabetische Strategie: Fähigkeit, die Laute (Phoneme) eines Wortes aufzuschließen und durch Grapheme schriftlich festzuhalten.
  2. Orthografische Strategie: Fähigkeit, die Laut-Buchstaben-Zuordnung („Graphem-Phonem-Korrespondenz“) unter Beachtung bestimmter orthografischer Prinzipien und Regeln zu modifizieren.
  3. Morphematische Strategie: Fähigkeit, Worte in Bausteine zu zergliedern.
  4. Wortübergreifende Strategie: Fähigkeit, beim Schreiben von Sätzen und Texten weitere sprachliche Aspekte, wie die Wortart zur Bestimmung der Groß- und Kleinschreibung, die Semantik („mahlen“ oder „malen“) und die Zeichensetzung zu beachten
  5. Überflüssige orthografische Elemente: zusätzliche Grapheme in einem Wort, häufig Übergeneralisierungen.
  6. Oberzeichen- und Punktfehler

Keine Angst vor Test auf LRS oder Legasthenie

Auch wenn einige Kinder im Vorfeld Bedenken äußern – den LRS Test selber empfinden sie in der Regel als einfach, kurz und meinen „war gar nicht schlimm“. Durch viele Jahre Erfahrung mit der Testung auf Rechtschreibschwäche und Gesprächen mit Kindern und Eltern wissen wir um die Sorgen und Ängste der Schüler, sei es Grundschule oder weiterführende Schule. Das Problem "viele Rechtschreibfehler" sprechen wir sensibel und für das Kind passend an. Und auch Sie als Eltern sollten sich bewusst machen, dass der Test das Problem Rechtschreibfehler nicht “produziert”. Es geht nicht darum, einen Namen wie LRS oder Lese-/ Rechtschreibschwäche zu finden, sondern um die richtige Hilfe für Ihr Kind.

Vereinbaren Sie einen Termin. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind!

 

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