Schlechte Rechtschreibung

Mit der richtigen Hilfe weniger schulische Nachteile

Früher glaubte man, dass Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können, weniger intelligent seien. Kinder mit Rechtschreibschwierigkeiten sind nicht dumm.


Die Folgen der Rechtschreibschwäche sind vielfältig.


Leidet ein Kind unter seiner schlechten Rechtschreibung bzw. unter dem Druck wegen schlechter Noten in der Rechtschreibung, helfen wir weiter. Die Kinder verbessern die Rechtschreibung und das Selbstvertrauen wächst.

Schlechte Rechtschreibung verbessern?

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Häufig wurden Kinder mit Rechtschreibschwierigkeiten als dumm und faul angesehen. Heute kennt man die Gründe für schlechte Rechtschreibung und weiß, dass LRS nicht mit der Intelligenz zusammen hängt: Lese-Rechtschreibschwierigkeiten werden aus pädagogischer Sicht als Verzögerung in der Lese-Rechtschreib-Entwicklung ohne Bezug zur Intelligenz definiert.

Und dennoch leiden auch heute viele Kinder und auch betroffene Erwachsene unter dem Gedanken, nicht normal, gar dumm, zu sein. Das Selbstvertrauen ist beeinträchtigt, da vielfältige Negativerfahrungen aufgrund der schlechten Rechtschreibung erlebt werden.

Negative FOLGEN DER RECHTSCHREIBprobleme

Aufgrund des schlechteren Lesens oder Schreibens besteht die Gefahr, dass Kinder mit einer Rechtschreibschwäche auch in anderen Fächern als Deutsch schlechter abschneiden. Manche Kinder entwickeln erhebliche Schul- und Leistungsschwierigkeiten. Durch die LRS entstehen erhebliche Nachteile, da fast der gesamte Schulstoff schriftsprachlich vermittelt und abgefragt wird.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Personen mit LRS im Vergleich zu ihren allgemeinen kognitiven Fähigkeiten ein geringeres Schulabschlussniveau erreichen und auch ein niedrigeres Berufsausbildungsniveau. Darüber hinaus ist unter den Betroffenen die Rate der Arbeitslosigkeit erhöht.

Überforderung und Frustration bedingen psychischen Begleitstörungen:

  • geringeres Selbstwertgefühl
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme
  • allgemeine Lern-Leistungsprobleme
  • Schulangst
  • Versagensangst
  • Störungen im Sozialverhalten
  • Schulunlust

Rechtschreibschwierigkeiten früh fördern

Daher ist es wichtig, Rechtschreibschwierigkeiten so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln. Zeigen Kinder Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung, sollte dies bereits im Kindergartenalter intensiv gefördert werden, denn ohne ausgebildete „Phonologische Bewusstheit“ wird es für betroffene Kinder in der ersten Klasse sehr schwer, im Anfangsunterricht das Lesen und Schreiben zu erlernen.

Gerade in der Grundschulzeit profitieren Kinder mit  Rechtschreibschwierigkeiten von einer frühen Unterstützung des Schriftspracherwerbs. Sind die Kinder noch jung, haben sie viele der Begleitstörungen wie Schul- und Versagensangst oder Lernunlust noch nicht entwickelt.

Bei älteren Kindern und erwachsenen Legasthenikern muss neben den Rechtschreibschwierigkeiten besonders das Selbstwertgefühl gefördert und unterstützt werden.

Mit der richtigen Hilfe haben Kinder mit einer Rechtschreibschwäche  weniger schulische Nachteile.