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FAQ: Hilfe für Erwachsene mit Dyskalkulie

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Rechenschwäche bei Erwachsenen?

Als Erwachsener kann man das Rechnen noch lernen


Eine unbehandelte Rechenschwäche bleibt bestehen. Aus rechenschwachen Kindern werden rechenschwache Erwachsene.

Betroffene haben oft eine lange Leidenserfahrung mit Mathematik und Zahlen hinter sich: Schlechte Mathematiknoten, viele Stunden (erfolgloses) Üben, Verstecken des Nichtkönnens sowie Ängste und Scham. Dabei ist eine Rechenschwäche kein Problem mangelnder Intelligenz.

Auch rechenschwache Erwachsene können in einer Dyskalkulietherapie Mathematik von Grund auf verstehen und lernen. Ziel ist Sicherheit im Umgang mit Zahlen und Mengen in Alltag und Beruf.

SIE HABEN SCHWIERIGKEITEN BEIM RECHNEN?

Probleme beim Rechnen lernen: 

Einige der genannten Dyskalkulie Symptome bei Kindern treffen auf die heutigen Erwachsenen zu. Hinzu kommen die Erfahrungen mit schlechten Noten in Mathe bei oft großer Lernanstrengung, Angst und Widerwillen vor Mathe Hausaufgaben oder Klassenarbeiten und ein geschwächtes Selbstvertrauen.

Probleme im Alltag:

  • Schwierigkeiten beim Kontrollieren von Rechnungen und Wechselgeld
  • Uhrzeiten und Zeiträume ausrechnen
  • Entfernungen schätzen
  • Mengenangaben in Rezepten umrechnen
  • Prozentangaben z.B. bei Preisnachlässen verstehen
  • Fragen der eigenen Kinder in Mathe nicht zu verstehen
  • eher zählen als rechnen

Probleme mit dem Selbstvertrauen:

  • Verstecken des Nichtrechnenkönnens
  • Gefühl der Hilflosigkeit bei Rechenaufgaben
  • Scham, Abneigung oder Angst führen zu Vermeidungsverhalten
  • Zweifel an sich selbst
  • Rechenschwache Erwachsene wissen um ihre Schwäche

ALS ERWACHSENER RECHNEN LERNEN

Auch Erwachsene mit Rechenschwäche können das Rechnen erlernen. Dabei ist nicht das Alter für einen Lernerfolg entscheidend, sondern die Qualität der Mathetherapie bzw. Förderung.

Erwachsene lernen dabei normalerweise schneller als Kinder, da sie das Gelernte besser verknüpfen und anwenden können. Und sagen Sie Ihrem Kind niemals: "In Mathe war ich auch immer schlecht."

Nur wenn die Schüler nicht so tun, als würden sie etwas verstehen, auch wenn sie total planlos sind, können sie Spaß an Mathematik entwickeln. »Der Satz ›In Mathe war ich sowieso immer schlecht‹ dient dagegen Kindern wie Erwachsenen oft als Ausrede, selbst bei einfachen Aufgaben gar nicht erst nach einer Lösung zu suchen«, sagt Leuders. Damit wird er zur selbsterfüllenden Prophezeiung.

Mathematik ist wichtig. Besser rechnen zu können, schafft neue Möglichkeiten und bringt mehr Lebensqualität in Beruf und Alltag.